Ziel dieses Guides
Gute Case-Logistik macht Produktionen planbar: Was kommt wann raus? Wo steht es? Wie findet man es? Und wie kommt alles wieder retour, ohne dass irgendwas "verschwindet".
1) Inventar erfassen (bevor du irgendwas planst)
- Gewerke: Audio / Licht / LED-Video / Rigging / Stage
- pro Gewerk: Cases, Gewichte, Besonderheiten (fragil, schwer, first-out)
2) Venue-Access: Wege, Rampen, Türen
- LKW-Zufahrt
- Rampen/Lastenlift
- Engstellen (Türen, Stiegen)
Pitfall: "Das geht schon" – bis der Case am Türstock stecken bleibt.
3) Load-Reihenfolge (First-Out / Last-Out)
Typischerweise:
- first-out: Rigging/Stage-Basis, Power, zentrale Infrastruktur
- danach: LED/Video, Licht, Audio
- last-out: Deko/Extras
4) Labeling-System (einfach, aber konsequent)
- Case-ID (z.B. A01… / LX01… / LED01…)
- Ziel-Zone (Stage L/R, FOH, Backstage)
- Inhaltskategorie
5) Rücktransport & Return-Prozess
- Return-Desk/Verantwortliche
- Check-out/Check-in Liste
- beschädigte Teile sofort markieren
Quick-Checkliste
- [ ] Inventar + Gewichte
- [ ] Venue-Wege/Rampen
- [ ] Load-Reihenfolge
- [ ] Labeling
- [ ] Return-Prozess
Fazit
Case-Logistik ist der Hebel, der Load-in/Load-out entweder ruhig oder chaotisch macht. Mit Inventar, Wegen, Reihenfolge und Labeling gewinnt man am meisten Zeit.
Planst du ein Event?
Weitere Insights
- Event-Checkliste Technik: Von Venue-Check bis Showcall (Template)
- Load-in/Load-out Plan für Events: Ablauf, Rollen, Puffer (praxisnah)